Auf an Ratsch - Der Menschen-Podcast der PNP

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Ein Pflege-Engelchen auf Erden (Teil 2) - Auf an Ratsch mit Gella Walcher

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Über kaum einen Beruf wurde während der Pandemie wohl häufiger gesprochen und diskutiert als über den der Pflegekräfte. Da es sich aber immer schickt, nicht nur über die, sondern viel mehr mit den Menschen zu sprechen, haben wir uns auf die Suche nach einem Vertreter, einer Vertreterin des wohl aktuell - wie es heutzutage heißt –systemrelevantesten Beruf überhaupt begeben.
Fündig wurden wir in dem Dorf Teisendorf im Berchtesgadener Land. Dort wohnt Angelika Walcher. Die herzensgute 30-jährige Blondine mit der markanten runden Brille auf der Nase ist seit acht Jahren Pflegerin auf der Intensivstation in Traunstein.
Im diesem ersten Teil geht es ein bisschen um Gellas Biografie, wie und wo sie aufgewachsen ist, welchen Traumberuf sie als Kind hatte, warum sie sich trotzdem für den Pflegeberuf entschied, den sie so gar nicht auf dem Schirm hatte, wie es sie letztlich vor acht Jahren auf die Intensivstation verschlug und warum sie dort noch immer ist. Gella erzählt, wie nah sie das Schicksal eines Patienten an sich heranlässt und ob sie auch in gewissen Momenten vor den erkrankten Menschen ihren Gefühlen und Tränen freien Lauf lässt. Am Ende zieht die einerseits sensible, andererseits äußerst willensstarke Frau erste Vergleiche zur, in Anführungszeichen, normalen Zeit vor Corona und was sie gerade in der ersten Welle haarsträubendes und noch nie dagewesenes erleben musste.
Wir steigen nun ein in den Tag 1, an dem für die 30-jährige aus Teisendorf die Pandemie begann. Sie berichtet, wie die Intensivstation in Traunstein, auf der sie seit acht Jahren arbeitet, so mit Patienten überrollt wurde, wie sie es noch nie erlebt hat. Sie erinnert sich an dramatische Situationen, an Todeskämpfe, inneres Ersticken oder ein regelrechtes Bitten zur Erlösung von Patienten, die teils mehrere Tage einer immens belastenden Sauerstoffzufuhr ausgesetzt waren. Sie erklärt, warum die Überlastung der Intensiv-Stationen durch einen gefährlichen Virus zu Stande kam - und nicht auf das Kaputtsparen der Krankenhäuser oder einen Bett- beziehungsweise Pflegekräftemangel zurückzuführen ist. Beides kam ärgerlicherweise noch erschwerend hinzu. Gella schildert, wie sie einen Patienten gesundgepflegt und sich mit Tränen in den Augen winkend von ihm verabschiedet hat, als er stabil und einigermaßen bei Kräften zurück auf Normalstation verlegt werden konnte. Am Ende sprechen wir noch darüber, wie sehr sich die Lage gebessert hat, als der Impfstoff freigegeben und vielfach verimpft war und ob sie seitdem nur einen einzigen Patienten hatte, der aufgrund eines Impfschadens eingeliefert wurde.

Ein Pflege-Engelchen auf Erden - Auf an Ratsch mit Gella Walcher

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Über kaum einen Beruf wurde während der Pandemie wohl häufiger gesprochen und diskutiert als über den der Pflegekräfte. Da es sich aber immer schickt, nicht nur über die, sondern viel mehr mit den Menschen zu sprechen, haben wir uns auf die Suche nach einem Vertreter, einer Vertreterin des wohl aktuell - wie es heutzutage heißt –systemrelevantesten Beruf überhaupt begeben.

Fündig wurden wir in dem Dorf Teisendorf im Berchtesgadener Land. Dort wohnt Angelika Walcher. Die herzensgute 30-jährige Blondine mit der markanten runden Brille auf der Nase ist seit acht Jahren Pflegerin auf der Intensivstation in Traunstein.
Im diesem ersten Teil geht es ein bisschen um Gellas Biografie, wie und wo sie aufgewachsen ist, welchen Traumberuf sie als Kind hatte, warum sie sich trotzdem für den Pflegeberuf entschied, den sie so gar nicht auf dem Schirm hatte, wie es sie letztlich vor acht Jahren auf die Intensivstation verschlug und warum sie dort noch immer ist. Gella erzählt, wie nah sie das Schicksal eines Patienten an sich heranlässt und ob sie auch in gewissen Momenten vor den erkrankten Menschen ihren Gefühlen und Tränen freien Lauf lässt. Am Ende zieht die einerseits sensible, andererseits äußerst willensstarke Frau erste Vergleiche zur, in Anführungszeichen, normalen Zeit vor Corona und was sie gerade in der ersten Welle haarsträubendes und noch nie dagewesenes erleben musste.

Von Beruf Balsam für die Seele - Auf an Ratsch mit Waltraud Jetz-Deser

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Helfen, zuhören, für andere da sein: Für Waltraud Jetz-Deser aus Nonnreit bei Tittmoning im Landkreis Traunstein sind diese Dinge Beruf, Berufung und Herzensangelegenheit. Sie ist Seelsorgerin, eine sogenannte Gemeindereferentin. In dieser Rolle gibt sie Taufvorgespräche für Eltern, begleitet Kommunionkinder, hält Predigten und sitzt am Bett eines sterbenden Menschen. Eigentlich wollte sie immer Hebamme werden, hat aber mit der Zeit gelernt, dass ihre jetzige Arbeit, die sie seit über 30 Jahren macht, sehr viel damit zu tun hat, Leben auf die ein oder andere Art auf die Welt zu bringen. Vor einigen Jahren braucht die sechsfache Mutter, ehemalige Stadträtin, Museumsführerin und nicht zuletzt Seelsorgerin selbst Hilfe. Sie erkrankt an Krebs, übersteht ihn - und rutscht ein paar Jahre später in ein Burn-Out. Wie sie gelernt hat, auch auf sich zu achten, was sie nach wie vor innerhalb der Kirche zur Weißglut bringt, und warum Menschen wegen ihr auf der Straße in Prien am Chiemsee eine Protestaktion durchgeführt haben, erzählt sie in einem tiefgehenden und offenherzigen Gespräch.

Bauernhof, zwei Kinder, 14000 Fans auf Tiktok - Auf an Ratsch mit Franzi Koller

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Franzi Koller ist 23, und irgendwann wird sie den Hof der Eltern übernehmen. Franzi ist Landwirtschafts-Meisterin, hat zwei kleine Kinder mit drei Jahren und 10 Monaten - und sie hat über 14000 Fans auf der Internetplattform Tiktok, wo sie mit Lidstrich und Latzhose auf dem Bolldog sitzt und Videos veröffentlicht. Warum sie das macht - das erzählt sie in gut 60 Minuten im Ratsch mit Raimund Meisenberger, Podcast-Gastgeber und Leiter der Kulturredaktion der PNP. Auf Tiktok folgen könnt Franzi Koller unter "franzi..mae"

Hat's euch gefallen?
Schreibt uns gern eure Rückmeldungen an raimund.meisenberger@pnp.de

Koch auf Reise und endlich angekommen - Auf an Ratsch mit Werner Greifeneder

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Werner Greifeneder ist Koch durch und durch, von Kindesbeinen an. Von Österreich über London und Frankreich landete er in der österreichischen Botschaft in Berlin und bekochte neben Politiker auch Persönlichkeiten wie den Schauspieler Christoph Walz. Mittlerweile scheint er angekommen zu sein, als Caféhaus-Inhaber auf der Burg in Tittmoning. Von der kochenden Oma ("Sie war die Beste") bis zur Botschaftsküche nimmt uns Werner mit auf eine Reise eines Kochs, der zwischen Widrigkeiten, Mobbing und gezielte Ziellosigkeit nie die Liebe zum Beruf verloren hat.

Der Weg zum Ungehorsam und Strauß' Knie unterm Tisch - Auf an Ratsch mit Lisa Fitz

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Gott sei Dank hat es dieses Bierzelt-Ereignis gegeben im Leben der jungen Lisa Fitz, sonst wäre sie vielleicht heute noch Moderatorin für Volkstümliche Musik - und Bayern hätte auf seine berühmteste Kabarettistin verzichten müssen.

Am 15. September 2021 wird Lisa Fitz 70 Jahre alt - und PNP-Kulturchef Raimund Meisenberger hat sie zu Hause auf ihrem Anwesen in Hebertsfelden im Landkreis Rottal-Inn besucht.

Wir reden über ihre Anfänge bei der Bayerischen Hitparade im BR-Fernsehen und über ein beeindruckendes Lebenswerk von inzwischen 50 Jahren

Wir reden über Jugendsünden, Dschungelcamp und Schulmädchenreport, und über den Kampf, als erste Frau mit eigenen politischen Texten auf der Bühne zu stehen.

Wir reden über ihre Männer & die Liebe, und darüber, wie das wirklich war mit dem Knie von Franz Josef Strauß unterm Tisch in der Osteria Italiana … Viel Spaß!

Journalistin im politischen Hauptstadt-Dschungel - Auf an Ratsch mit Katharina Hamberger

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Katharina Hamberger ist seit über zehn Jahren Journalistin beim öffentlich-rechtlichen Deutschlandfunk und verfolgt von Berlin aus die Bundespolitik und berichtet darüber. Aufgewachsen ist sie im Landkreis Altötting, in Töging am Inn. Expertin ist sie für die Parteien CSU CDU und wird dazu schon auch Mal bei Markus Lanz nach ihrer Meinung gefragt.
Mit ihr hat Host Ralf Enzensberger über den Beruf des Journalismus gesprochen, welche Sonnen- und Schattenseiten er hat, wie es ihr gelingt, sich als Frau in einer männerdominierten Politik zu behaupten und wie ihr Weg vom beschaulichen Töging nach Berlin geführt hat. Im Wohnzimmer ihrer Eltern in Töging berichtet die 36-jährige von ihren Jugendjahren auf dem Land, es wird über Hass im Netz und auf der Straße gegenüber Journalisten gesprochen und sich an das hitzig diskutierte Thema gendern herangetastet.

Ich lebe seit 20 Jahren im Wald - Auf an Ratsch mit Susanne Kayko

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Dass Susanne Kayko wirklich eine Wohnung in der Altstadt hat, können manche Kinder gar nicht glauben. „Die meinen schon, ich wohne im Wald", sagt die Gründerin und Leiterin des Waldkindergartens in Passau.

Bei jedem Wetter, in jeder Jahreszeit, erkundet sie mit den Kindern die Natur und erlebt, wie eine innige Verbindung wächst zwischen Mensch und Natur. Die Kinder singen den Pflanzen vor, ein toter Maulwurf lehrt sie übers Werden und Vergehen des Lebens, sie werden vom Spielzeugkonsumenten zum Menschen. Eine Erfahrung, die fürs Leben prägt.

Seit 20 Jahren arbeitet und lebt Susanne Kayko (55) draußen. "Ich kann immer noch am Boden knien und die Arbeit so machen, wie ich es möchte. Wenn das nicht mehr geht, wird's schwierig", sagt sie. "Ich glaube, ich bin nicht mehr integrierbar in geschlossene Räume."

Habt ihr auch Erfahrungen mit dem Waldkindergarten? Wie geht es Kindern, wie geht es euch, und was hat die Oma dazu gesagt? Schreibt uns bitte eure Erfahrungen oder schickt eine Sprachnachricht an raimund.meisenberger@pnp.de. Viel Spaß beim Hören!

Biobauer und sozialer IT-Unternehmer - Auf an Ratsch mit Franz Obermayer

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„Wer auf der Sonnenseite des Lebens steht, sollte auch etwas zurückgeben“, sagt Franz Obermayer aus Kirchweidach, Landkreis Altötting. Er ist Unternehmer, IT-Experte und Bio-Bauer. Er hat seine Firma selbst verpflichtet, Prozentsätze des Gewinns an den eigenen gemeinnützigen Vereins zu geben, welcher sich für soziale Projekte in Deutschland und der ganzen Welt einsetzt. In der IT-Firma herrscht viel Kommunikation und niedrigschwellige Hierarchie, im landwirtschaftlichen Betrieb verzichtet er völlig auf Tierhaltung. „Außer unsere Ziegen, aber die sind nur zum Rasenmähen da – und weil sie uns Freude machen“, sagt Obermayer.

Wie viel Wildnis verträgt der Mensch? - Auf an Ratsch mit Lisa Eder

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"Natur Natur sein lassen" - das klingt so freundlich und harmlos. In Wahrheit ist das Motto des Nationalparks Bayerischer Wald eine gigantische Zumutung für die Menschen. Als Stürme den Wald umknickten, wurde entschieden, nicht einzugreifen - und den Borkenkäfer sein Werk verrichten zu lassen. Zum Entsetzen der Bewohner. Heute ist ein neuer, gesünderer, artenreicherer Wald gewachsen - und Forscher aus der ganzen Welt kommen in den Bayerischen Wald, um von der Natur zu lernen, wie sie selbst Probleme löst.

Filmemacherin und Weltreisende Lisa Eder aus Mauth hat dem Nationalpark Bayerischer Wald den fantastischen Kinofilm "Der wilde Wald" gewidmet. Zugleich hat sie Angst allein im Wald und sagt über ihre Heimat: "Ich wollte da immer weg". Sie hat die Enge des Waldes nie ertragen. Darum hat die 1966 geborene Regisseurin, Drehbuchautorin und Filmproduzentin die ganze Welt bereist, Dutzende von Filmen gedreht und dafür unter anderem den Bayerischen Filmpreis bekommen.

Was ihre gefährlichste Reise war, warum wir mehr Wildnis brauchen, und warum sie manchmal den Glauben an die Menschheit verliert, erzählt Lisa Eder im PNP-Menschen-Podcast "Auf an Ratsch".

Über diesen Podcast

Nichts ist interessanter als ein spannender Mensch und seine ganz persönliche Geschichte.

Darum treffen sich die PNP-Redakteure Raimund Meisenberger und Ralf Enzensberger in diesem PNP-Podcast regelmäßig „Auf an Ratsch“ mit Leuten zwischen Chiemsee und Böhmen.

Es geht nicht drum, ob einer wichtig und prominent ist, sondern darum, dass einer was erlebt und wirklich was zu sagen hat.

Hören Sie selbst!

von und mit Passauer Neue Presse, Raimund Meisenberger, Ralf Enzensberger

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